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Vereinigung von Freunden

Skål International ist die älteste und bis heute einzige weltumspannende Vereinigung von Führungspersonen aller Sparten der Reise-, Freizeit- und Verkehrsindustrie. Die Vereinigung umfasst derzeit nahezu 16.000 Mitglieder in 87 Ländern und 400 Clubs. In Deutschland, nach den USA die zweitgrößte Skål-Nation, gehören dem Netzwerk etwa 1.000 Mitglieder an, die sich auf 22 lokale und regionale Clubs verteilen.

Skål International versteht sich als Vereinigung von Freunden, die sich beruflich und privat unterstützen. Unter dem Motto „Doing business among friends“ fühlen sich die Mitglieder auch geschäftlich verbunden. Weltweit setzt sich Skål für eine nachhaltige Tourismusentwicklung ein. Es besteht die Überzeugung, dass der Tourismus zum Frieden und zur Völkerverständigung beiträgt. Der jährlich vergebene Eco-Award zeichnet Tourismusprojekte mit ökologischen und/oder sozialen Schwerpunkten aus.

Was SKAL seinen Mitgliedern bietet

Skål International bietet seinen Mitgliedern weltweite Freundschaft und Unterstützung in beruflichen und privaten Angelegenheiten. Dazu steht den Mitgliedern die Skål-Datenbank mit rund 16.000 qualifizierten Kontakten zur Verfügung.

Neben diesem einzigartigen Netzwerk ergeben sich weitere Impulse aus den regelmäßigen Treffen der Mitglieder auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Vorträge, Besichtigungen und der Erfahrungsaustausch untereinander werden als hilfreich für die persönliche Horizonterweiterung und die Geschäftsentwicklung betrachtet.

Skål-Mitglieder erhalten vielfache Vergünstigungen, etwa durch benefits anderer Skål-Mitglieder oder durch Partner, mit denen Skål International kooperiert. Der Skål-Mitgliedsausweis ermöglicht den Zugang zur Skål-Datenbank und bewährt sich als door opener in vielerlei Situationen.   

  • Teilnahme: im einzigen weltweiten, branchenübergreifenden Zusammenschluss von Menschen, die in der Tourismuswirtschaft Verantwortung tragen.
  • Einbindung in einen internationalen Kontext: Skål International und damit mittelbar jedes Mitglied der World Tourism Organisation der Vereinten Nationen.
  • Ein Forum des Engagements: Grundlage der weltweiten Skål-Bewegung ist der Gedanke der Völkerverständigung, der 1932 den Impuls zur Gründung gab. Mitglieder finden in Skål ein Forum, sich für dieses weiterhin höchst wichtige Ziel zu engagieren.
  • Regelmäßige Treffen: Teilnahme mit dem Ziel des persönlichen und fachlichen Austausches sowohl in den Clubs als auch auf nationaler und internationaler Ebene.
  • Kontakte: weltweit zu über 20.000 professionell mit dem Tourismus verbundenen Personen u.a. über die nur Mitgliedern umfassend zugängliche Datenbank www.skal.org
  • Listung als "Preferred Contact": die Möglichkeit, das eigene Angebot in die Datenbank zu stellen.
  • Ideen-Plattform: Strukturen für die Entwicklung tourismuswirtschaftlicher Ideen.
  • Erschließungs-Plattform: Strukturen für die Erschließung touristischer Märkte.
  • Hilfe bei Ortswechseln: sofortiger, direkter Zugang zur örtlichen Tourismuswirtschaft.
  • Emotionale Einbindung und Vertrauensbasis: weniger Zwischenschritte bei der Kontaktaufnahme und Zusammenarbeit mit Kolleginnen/Kollegen weltweit.
  • Begegnung "auf Augenhöhe": beste Ausgangslage für Geschäfte.
  • Persönliche Beziehungen: Korrektiv für die zunehmende Anonymität des Internet.
  • Exklusive Fachvorträge und -diskussionen: auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene.
  • Expertenpool: Zugang zum größten Pool von tourismuswirtschaftlicher Kompetenz.
  • Benefits/Rabatte: exklusiv durch die Skål-Mitgliedskarte.
  • Finanzielle Unterstützung: in Notlagen durch den Florimond Volckaert-Fonds

Was SKAL von seinen Mitgliedern erwartet

  • Verantwortliche Position: Tätigkeit in der Tourismuswirtschaft mit besonderer Verantwortung.
  • Einsatz: persönlich für die Idee der weltweiten Skål-Bewegung, die Leitlinien von Skål International Deutschland und die Vitalität ihrer Clubs einzutreten.
  • Teilnahme: nicht nur Mitgliedsbeiträge zu zahlen, sondern am örtlichen Clubleben regelmäßig teilzunehmen und berufliche und persönliche Kompetenzen nach Kräften einzubringen
  • Hilfsbereitschaft: die Bereitschaft, jedes Mitglied nach Möglichkeit zu unterstützen.


Geschichte der SKAL Bewegung
Alles begann in Paris...

Die Geburtsstunde von Skål International geht auf das Jahr 1932 zurück. Damals war eine Gruppe von Pariser Reisebüroagenten eingeladen, die neue Flugroute Paris – Stockholm zu erproben. In Schweden angekommen, wurde ihnen ein herzliches Willkommen zuteil, das noch nachwirkte, als sie nach Hause zurückkehrten.

Wieder in Paris, beschloss die Gruppe, einen Club zur Pflege der touristischen Freundschaft zu gründen. Das geschah offiziell am 16. Dezember 1932. Als Clubnamen wählten sie „Skål!“, weil der Willkommensspruch sowohl in Frankreich wie auch in Skandinavien als völkerverbindender Gruß verstanden wurde.

Die Idee zog rasch Kreise. Weitere Skål-Clubs entstanden, und ein gutes Jahr später, am 28. April 1934, kam es – wiederum in Paris – zur Gründung der Association Internationale des Skål-Clubs AISC, der bis heute gültigen Dachorganisation aller Skål-Clubs weltweit. Zum Präsident wurde der Gründer Florimond Volckaert aus Belgien gewählt. Er wurde später Namensgeber eines Hilfefonds, den Skål International für bedürftige und in Not geratene Mitglieder eingerichtet hat.

Nachdem das Clubleben in den Kriegsjahren weitgehend zum Erliegen kam, schaffte Skål International nach dem Krieg einen Neubeginn. In diese Zeit fällt auch die Geschichte der Skål-Clubs in Deutschland. Zwar war es bereits 1934 in Berlin zur Gründung eines deutschen Skål-Clubs gekommen, dieser hatte jedoch unter dem Druck des NS-Regimes seine Tätigkeit wieder einstellen müssen.

Einem Beschluss des AISC-Kongresses 1951 im englischen Seebad Brighton, die Wiedergründung von deutschen Skål-Clubs zuzulassen, folgten noch im selben Jahr Club-Eröffnungen in Hamburg, Düsseldorf, München, Frankfurt/M. und Köln. Weitere entstanden in den folgenden Jahren bis hinein in die jüngere Zeit.  

1932

Pariser Reisebüro Fachleute unternehmen eine Studienreise nach Skandinavien. Beeindruckt von der erlebten Gastfreundschaft hält Florimond Volckaert, einer der Teilnehmer, einen Vortrag in Paris. In dieser Rede schlägt er vor, einen internationalen Zusammenschluss von Touristikern zu gründen. Mit dem Ziel das Verständnis der Völker zu fördern, also eine "amicale du tourisme" zu werden...

16.12.1932 

In Paris wird eine "freundschaftliche touristische Vereinigung" mit dem Namen "Skal Club" gegründet. Gründungspräsident ist Florimond Volckaert.

27.12.1932

Beschluss der Satzung des Clubs. Dies war der erste SKAL Club der Welt.

1933/1934

Die SKAL Idee fasst auch in Belgien und Deutschland (Berlin) Fuß.

1934

In Paris wird die Bildung der weltweiten SKAL-Vereinigung beschlossen und somit die "Association Internationale des SKAL Clubs" gegründet.

1935-1939

AISC-Kongresse in Brüssel, Luzern, Paris, London und Zürich


Wegen Ihrer vorbehaltslosen Völkerverbundenheit musste im Deutschland des "Dritten Reiches" die SKAL-Bewegung auf Druck der Nationalsozialisten zugunsten der "Internationalen Kamaradschaft Touristik" aufgegeben werden.

1947

1. AISC Kongress nach dem zweiten Weltkrieg in Genf.

30.10.1951

Wiedergründung des ersten deutschen Clubs nach dem zweiten Weltkrieg in Hamburg. Weitere Clubs folgen.

20.02.1953

Die neu gegründeten deutschen SKAL Clubs schließen sich zum National-Komitee der Deutschen SKAL Clubs e.V. (NKSC) zusammen.


Florimond Volckaert Fonds

Der Florimond Volckaert Fund (FVF) wurde 1954 ins Leben gerufen und erhielt zu Ehren des Gründers und ersten Präsidenten der Skål-Bewegung dessen Namen. 
Es ist ein Hilfsfond, der in finanzielle Not geratene Skål Mitglieder unterstützt. Hilfeleistungen durch den FVF werden beispielsweise gewährt...


  • bei Krankheit oder Arbeitslosigkeit eines Skål Mitglieds oder seines Partners,
  • zur Finanzierung der Ausbildung verwaister Kinder von Skål Mitgliedern,
  • zur Anschaffung von Hilfsmitteln für Behinderte,
  • zur finanziellen Unterstützung von Skål Mitgliedern nach Naturkatastrophen und bei anderen persönlichen (nicht geschäftlichen) Bedürftigkeiten,
  • wenn ein Skål Mitglied bei ernster und langer Krankheit, nach einem medizinischen Eingriff oder anderen vertretbaren Umständen ein geringeres oder kein Einkommen mehr hat und hierfür keine Versicherung besteht.